Fettabsaugung München (Liposuktion)
Manche Fettpolster sind hartnäckig. Sie wollen trotz Sport und gesunder Ernährung einfach nicht verschwinden. Die modulare Fettabsaugung nach Dr. Rösken entfernt diese Fettpolster – und definiert Körper und Kinn.
Kurzinfo zu Fettabsaugung (Liposuktion) in München
Kosten
Ab 3.500 Euro. Im Preis enthalten: ärztl. Leistung, OP-Kosten, Anästhesie, MwSt.
Behandlung
Ambulante OP. Dauer ca. 2-4 Stunden, abhängig von Methode und Fettmenge
Anwendungsbereiche
Bauch, Taille, Reiterhosen, Knie, Oberarme, Doppelkinn, Männerbrust
Anästhesie
Narkose im Dämmerschlaf. Eine Vollnarkose ist meist nicht notwendig.
Kompression
2 Wochen am Doppelkinn. 6-8 Wochen am Körper, abhängig von Technik
Rückkehr in den Alltag
Schonung nach der OP. Wir empfehlen 2-3 Tage Urlaub einzuplanen.
Fettabsaugung in München:
Was sie leistet und für wen sie sich eignet
- Die Fettabsaugung: Über wenige Millimeter kleine Schnitte wird das Fettgewebe gelöst und abgesaugt. Die abgesauten Fettzellen sind dauerhaft entfernt und bilden sich nicht zurück.
- Für wen geeignet: Die Fettabsaugung ist geeignet für Menschen mit normalem Gewicht, die sich an Fettdepots stören, die trotz Sport und Ernährung nicht verschwinden.
- Wer operiert: Dr. med. Frank Rösken, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Er führt Fettabsaugungen seit über 20 Jahren durch.
- Warum bei Dr. Rösken: Aus der Erfahrung von über 3.000 Fettabsaugungen ist die Modulare Fettabsaugung nach Dr. Rösken entstanden. Hierdurch wird Fett schonend abgesaugt und der Körper zusätzlich geformt.
Fettabsaugung in München – Ihre Vorteile bei Dr. Frank Rösken
Die meisten Patienten fragen im Beratungsgespräch, wie viel Fett sich entfernen lässt. Entscheidend ist aber nicht die Fettmenge, sondern wie der Körper nach der Fettabsaugung aussieht. Im Rahmen einer ganzheitlichen Körperchirurge machen folgende Punkte den Unterschied:
- Vorbereitetes Gewebe: Bevor überhaupt abgesaugt wird, wird das Fettgewebe mit Ultraschall gelockert und mit einer Lösung aufgeweicht. Weiches Gewebe lässt sich deutlich schonender entfernen.
- Feine Kanülen statt Druck: Operiert wird mit sehr feinen Kanülen, die durch leichte Vibration arbeiten.Das schont das Gewebe, das daneben liegt.
- Absaugen in dünnen Schichten: Abgesaugt wird nicht in einem Zug, sondern Schicht für Schicht. So entstehen keine Dellen oder Stufen unter der Haut. Nach jeder Schicht prüft Dr. Rösken, wie sich die Form verändert.
- Körperform zum Schluss: Der letzte Schritt gilt nicht mehr dem Fett, sondern der Kontur. Mit Radiofrequenz wird Haut gestrafft und die Silhouette geformt. Das geschieht im Rahmen der Fettabsaugung, ohne zusätzlichen Schnitt.
Was ist die Fettabsaugung?
Die Fettabsaugung, medizinisch Liposuktion, ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Entfernung örtlicher Fettdepots. Über wenige Millimeter kleine Schnitte führt Dr. Rösken dünne Kanülen unter die Haut, löst damit das Fettgewebe und saugt es ab.
Weil die Kanülen so fein sind, bleiben die Zugänge sehr klein. Nach vollständiger Abheilung der Narben sind sie kaum noch zu erkennen.
Entfernt wird ausschließlich das subkutane Fett – also das weiche Fettgewebe direkt unter der Haut, das sich mit den Fingern greifen lässt. Das viszerale Fett, das tiefer im Bauchraum zwischen den Organen liegt, lässt sich mit einer Fettabsaugung nicht erreichen. Ein vorgewölbter Bauch bei fester Bauchdecke geht häufig darauf zurück; abbauen lässt sich viszerales Fett nur über Ernährung und Bewegung.
Video: Dr. Rösken beantwortet die häufigsten Fragen zur Fettabsaugung
Dr. med. Frank Rösken beantwortet die häufigsten Fragen aus dem Beratungsgespräch – von der Eignung über den Ablauf im Dämmerschlaf bis zur Nachsorge. Und er sagt auch, wann er von einer Fettabsaugung abrät.
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Was ist eine Fettabsaugung?
Einfach erklärt: die Verminderung von Fettgewebe im Rahmen eines operativen Eingriffs. In bestimmten Zonen werden über feine Kanülen die Fettdepots mechanisch entleert, um danach ein besseres ästhetisches Bild zu erhalten.
Strafft eine Fettabsaugung auch die Haut?
Auf diese Frage kann man eigentlich nur mit Jein antworten. Unabhängig von der verwendeten Technik hat die Haut beziehungsweise das darunterliegende Gewebe ein gewisses Potenzial, sich von alleine zurückzubilden. Nach jeder Fettabsaugung entsteht also eine gewisse Veränderung und Festigung der Gewebestrukturen. Häufig reicht das aber nicht aus: Wenn ich größere Fettmengen entferne, brauche ich eine relativ starke Gewebestraffung, damit ein schönes ästhetisches Ergebnis entsteht. Und gerade bei älteren Patienten mit von Natur aus lockerer Bindegewebsstruktur – quasi einem Hautüberschuss – reicht es bei weitem nicht aus. Dann brauche ich stärkere Techniken, die Hilfestellung leisten. Etabliert haben sich heute drei Verfahrensweisen: eine Technik auf Ultraschallbasis, eine laserbasierte Technik und die von uns angewandte Technik mittels Radiofrequenz. Dieses Verfahren nennt sich BodyTite™.
Für wen ist die Fettabsaugung die richtige Methode?
Hier muss man nach meiner persönlichen Meinung ganz klar unterscheiden und eine sinnvolle Auswahl treffen. Reden wir nur von ganz kleinen Problemzonen bei sehr schlanken Patienten, muss man sich die Frage stellen, ob die Fettabsaugung heute noch die zeitgemäße Technik ist – wir haben verschiedene nicht-operative Verfahren wie CoolSculpting® oder die Fett-weg-Spritze, um solche Bereiche effektiv zu behandeln. Für solche Fälle ist die Fettabsaugung nicht mehr das an erster Stelle zu nennende Vorgehen. Anders verhält es sich, wenn andere Faktoren dazukommen: wenn größere Fettdepots vorhanden sind, wenn es sich um Stellen handelt, die anatomisch schwer mit nicht-operativen Techniken zu behandeln sind, oder – häufig bei Patienten mittleren Alters oder älter – wenn das Bindegewebe nicht mehr die Festigkeit von früher hat. Da halte ich die Fettabsaugung in Verbindung mit hautstraffenden Techniken wie BodyTite™ für das zeitgemäße Verfahren und nach wie vor für den Goldstandard.
Welche Körperbereiche eignen sich?
Grundsätzlich lässt sich eine Fettabsaugung an nahezu allen Bereichen durchführen: an Unterschenkeln und Oberschenkeln, am Körperstamm – also Bauch und Taille – oder an den Armen. Im Einzelfall muss man entscheiden: Wo sind die Fettdepots lokalisiert, wie gut sind sie erreichbar, wie erfolgreich kann die Behandlung sein? Dafür ist eine gute individuelle Beratung vorab wichtig. Die Kernaussage: Prinzipiell geht es nahezu überall, aber man muss es im Einzelfall prüfen.
Wie läuft eine Fettabsaugung ab?
Je nach Technik ist der Ablauf unterschiedlich. Es gibt Kollegen, die in lokaler Betäubung operieren, andere in Vollnarkose; wir arbeiten im Sedierungsverfahren. Schon bei der Anästhesie gibt es also Unterschiede, und das gilt ebenso für die eingesetzte Absaugtechnik. Wir arbeiten mit einer Vibrationsliposuktion, häufig in Kombination mit dem hautstraffenden Verfahren BodyTite™. Dabei handelt es sich in der Regel um einen ambulanten Eingriff: Der Patient kommt morgens und geht am Nachmittag wieder nach Hause. Das Ganze findet im Dämmerschlaf statt – ein einfaches Sedierungsverfahren, wie man es von der Darm- oder Magenspiegelung kennt. Der Eingriff läuft in zwei Schritten ab: Nach der Vorbereitung des Gewebes folgt die Phase der Fettabsaugung, im Anschluss die Phase der Hautstraffung mit BodyTite™. Am Ende wird ein Kompressionsverband angelegt, der Patient kommt in den Aufwachraum, bleibt etwa eine Stunde bei uns und lässt sich dann von Angehörigen abholen. Am nächsten Tag treffen wir uns zur Kontrolle in der Praxis.
Wann ist eine Fettabsaugung nicht geeignet?
Von einer Fettabsaugung muss man aus unterschiedlichen Gründen abraten. Zum einen muss man sich fragen, ob sie überhaupt das Richtige ist – sind die Fettdepots vielleicht so klein, dass nicht-operative Verfahren erfolgreich sind? Zum anderen muss die Region grundsätzlich geeignet sein. Ein Beispiel: Gerade bei Männern am Bauch hat man oft den Eindruck, da müsse viel Fett sein. Bei genauer Betrachtung liegt die Ursache aber nicht in einer Fettschicht unter der Haut, sondern in der Bauchhöhle – und dann wäre eine Fettabsaugung nicht zielführend. Deshalb gehören eine gründliche Anamnese und Untersuchung immer dazu. Der dritte Grund sind klassische gesundheitliche Gründe: Man muss abwägen, inwieweit der Patient aufgrund möglicher Vorerkrankungen für einen operativen Eingriff geeignet ist.
Wann sieht man das Ergebnis?
Das Gute an der Fettabsaugung: Man sieht unmittelbar danach ein Ergebnis. Das Schlechte: Es ist nicht das Endergebnis. Vom positiven Bild am nächsten Tag bis zum tatsächlichen Endergebnis vergehen normalerweise Wochen, weil der Körper reagiert. Das Gewebe verändert sich noch einmal, es entstehen Schwellungen, es können sich Blutergüsse bilden – und all das beeinflusst das ästhetische Bild maßgeblich. Grundsätzlich gilt: Bei der Kontrolle am nächsten Tag sehe ich die Veränderung, das wirkliche Endergebnis sieht man realistisch drei bis vier Monate nach dem Eingriff.
Was ist nach der Fettabsaugung zu beachten?
Es gibt kleine Einstichstellen, über die wir das Fettgewebe entfernen. Die brauchen eine gewisse Heilungszeit, deshalb gibt es Dinge, die man in den ersten 10 bis 14 Tagen nicht tun kann: ins Schwimmbad gehen, in die Badewanne, in die Sauna. Ansonsten ist der Patient häufig schon nach wenigen Tagen wieder sehr mobil, die Ausfallzeit ist recht kurz. Sobald man sich wohlfühlt, kann man langsam wieder mit Sport beginnen – solange man die von uns verabreichte Kompressionskleidung trägt.
Methoden zum Fettabsaugen im Überblick:
Vorteile und Nachteile
Eine Fettabsaugung lässt sich mit verschiedenen Techniken durchführen. Grundlage ist bei allen eine Tumeszenzlösung, die ins Gewebe eingebracht wird, um das Fett zu lockern und Blutungen zu verringern.
- Klassische Liposuktion
Das Fett wird allein mit der Kanüle gelöst, ohne zusätzliche Energiequelle. Sie ist die Grundlage aller modernen Techniken, kommt heute aber meist nur noch abgewandelt zum Einsatz, weil neuere Verfahren als schonender gelten. - UAL – ultraschallassistierte Liposuktion
Ultraschall verflüssigt die Fettzellen, bevor sie abgesaugt werden. Das eignet sich für festes Fettgewebe, nicht für weiches. Die Wärme kann allerdings zu Vernarbungen unter der Haut führen. - Laserassistierte Liposuktion (SmartLipo, SlimLipo)
Ein Laser verflüssigt das Fett über eine feine Sonde, die Wärme strafft die Haut zusätzlich und verringert Blutungen. Wie beim Ultraschall besteht das Risiko einer Überhitzung des Gewebes. - WAL – wasserstrahlassistierte Liposuktion
Ein fächerförmiger Wasserstrahl löst das Fett und saugt es gleichzeitig ab. Das schont Lymphbahnen und Gefäße, straffende Wirkung hat das Verfahren jedoch nicht. - PAL – Vibrationsliposuktion
Eine vibrierende Kanüle lockert das Fett mechanisch auf. Nach aktueller Studienlage gilt PAL als Goldstandard, auch für die Behandlung am Doppelkinn. - RFAL – radiofrequenzassistierte Liposuktion (BodyTite™, FaceTite™)
Radiofrequenz löst das Fett und strafft zugleich die Fasern darunter. Damit verbindet das Verfahren Absaugung und Formung, was besonders bei nachlassender Hautelastizität zählt. Die Wärmeabgabe lässt sich dabei besser steuern als bei Laser oder Ultraschall.
In unserer Praxis in München kommen LDM®-Ultraschall, Tumeszenz in der Super-Wet-Technik, Vibrationsliposuktion und bei Bedarf Radiofrequenz zum Einsatz – nicht als Einzelverfahren, sondern in einer präzise aufeinander abgestimmten Abfolge. Das Verfahren ist bekannt als Modulare Fettabsaugung nach Dr. Rösken.
Wie funktioniert die Modulare Fettabsaugung nach Dr. Rösken?
Die modulare Fettabsaugung nach Dr. med. Frank Rösken besteht aus fünf aufeinander abgestimmten Phasen. Die ersten vier bereiten das Gewebe vor und übernehmen die Absaugung.
Phase 5 formt die Kontur und strafft die Haut mit Radiofrequenz. Sie ist auch bekannt als High-Definition-Liposuktion. Ob sie individuell geeignet ist, hängt von Hautbeschaffenheit und Behandlungsziel ab und wird im Beratungsgespräch besprochen.
Alle Phasen sind wissenschaftlich belegt. Hinweise zu den Veröffentlichungen finden sich in den wissenschaftlichen Grundlagen der modularen Fettabsaugung.
Phase 1 – LDM®-Ultraschal
Ziel: Vorbereitung durch gewebeschonendes Vorlösen des Fettgewebes
Zu Beginn wird das Fettgewebe mit hochfrequentem, dynamischem Ultraschall vorbereitet. Die Schallwellen lockern die Struktur des Fettgewebes auf, ohne die umliegenden Strukturen zu belasten. Das schafft die Voraussetzung für eine gleichmäßige Absaugung in den folgenden Phasen.
Phase 2 – Tumeszenz in der Super-Wet-Technik
Ziel: die Fettzellen aufweichen
Dr. Rösken arbeitet mit der Super-Wet-Technik: Dabei wird mehr Tumeszenzlösung eingebracht als bei der klassischen Tumeszenz-Methode. Die Fettzellen nehmen die Lösung auf wie ein Schwamm, quellen auf und werden weich. Das macht die Absaugung schonender, verringert Blutungen und erhöht die Verträglichkeit des Eingriffs.
Phase 3 – Einwirkzeit bis zu 60 Minuten
Ziel: das Gewebe vollständig vorbereiten
Die Tumeszenzlösung wirkt bis zu 60 Minuten ein, bevor die Absaugung beginnt. Diese Wartezeit unterscheidet das Verfahren von Standardmethoden, bei denen früher begonnen wird. Erst wenn die Lösung vollständig wirkt, ist das Gewebe so weich, dass es sich mit geringem Kraftaufwand entfernen lässt.
Phase 4 – Vibrationsliposuktion (PAL)
Ziel: präzise und gewebeschonend absaugen
Die Absaugung selbst erfolgt mit der Vibrationsliposuktion. Dabei kommen feinste Kanülen zum Einsatz, die durch kontrollierte Vibration arbeiten und das vorbereitete Fettgewebe gleichmäßig entfernen. PAL ist weltweit anerkannt, reduziert Nebenwirkungen und schont das umliegende Gewebe.
Phase 5 – High-Definition-Liposuktion mit BodyTite™ oder FaceTite™
Ziel: Kontur formen und Haut straffen, ohne zusätzliche Schnitte
In der letzten Phase wird Radiofrequenzenergie in Haut und Unterhautgewebe eingebracht. Die Wärme strafft die Kollagenfasern und regt ihre Neubildung an. Die Haut legt sich an die neu geformte Kontur an, Übergänge zwischen den Zonen werden nachgezogen.
Video: Wie die Modulare Fettabsaugung Fett schonend entfernt und den Körper gezielt definiert
Dr. med. Frank Rösken erklärt, was die Modulare Fettabsaugung von einer üblichen Liposuktion unterscheidet – von der Einwirkzeit der Tumeszenzlösung bis zu den feinen Kanülen, die das Gewebe schonen. Und er zeigt, wie BodyTite™ am Ende die neue Kontur formt und strafft.
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Viele Leute denken: Fettabsaugung ist gleich Fettabsaugung. Wenn man das so liest, hat man immer den Eindruck, es sei alles irgendwie dasselbe, und keiner versteht so richtig den Unterschied. Deswegen heute ein kleiner Ausflug: Wie machen wir bei uns die Fettabsaugung?
Wir nennen das Modulare Fettabsaugung, und das hat einen guten Grund. Wir integrieren ganz bewusst mehrere Faktoren in diese Behandlung – mit dem Ziel, zum einen möglichst gewebeschonend zu sein, sodass die Anzahl der Hämatome niedrig bleibt und wir die Schwellung so gut wie möglich im Zaum halten, damit die Ausfallzeit sehr gering ist. Zum anderen wollen wir sehr gezielt und präzise absaugen und in der Lage sein, das Ganze schön zu definieren. Heute nennt man das neudeutsch High-Definition-Liposuction: Wir versuchen, das Gewebe dort gut zu straffen, wo größere Mengen Fett entfernt worden sind. Das Ganze baut sich in mehreren Schritten auf.
Der erste Schritt ist eine sogenannte dynamische Ultraschallbehandlung. Die tut überhaupt nicht weh und findet statt, bevor es überhaupt in den OP geht. Ziel ist, das Gewebe aufzulockern. Der Gewebedruck, der durch den Ultraschall entsteht, führt dazu, dass die Fettzellen ein bisschen auseinandergehen – und das macht den nächsten Schritt im OP für uns viel leichter.
Der zweite Schritt ist, das Gewebe mit großen Volumina an sogenannter Tumeszenzlösung aufzufüllen. Jetzt werden Sie sagen: Tumeszenz verwendet ja jeder. Absolut richtig. Es kommt aber auf die Menge an, ein bisschen auch auf die Zusammensetzung. Worauf wir setzen, sind große Volumina, also große Mengen Flüssigkeit im Fettgewebe – mit dem Ziel, dass das Fett tatsächlich aufgeschwemmt wird, dadurch lockerer wird, die Fettstrukturen instabil werden und die Fettzellen Teile dieser Flüssigkeit bereits aufnehmen, ein bisschen wie ein Schwamm. So lässt sich die Fettzelle im nächsten Schritt möglichst leicht entfernen.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch die Einwirkzeit. Häufig hat man eine relativ kurze Einwirkzeit von vielleicht 10 bis 15 Minuten. Das ist in meinen Augen viel zu kurz. Es gibt eine ganze Reihe guter Studien, die gezeigt haben, dass erst nach 45 bis 60 Minuten Wartezeit die optimale Aufweichung des Gewebes eingetreten ist. Und genau das machen wir: Wir geben dem Ganzen Raum, damit sich das Wasser gut im Gewebe verteilen kann.
Der nächste Schritt ist dann die Vibrationsfettabsaugung – ein ganz klassisches Verfahren, das viele Profis in dem Bereich verwenden. Unser Vorteil: Dadurch, dass das Gewebe schon so weich und ein bisschen verflüssigt ist, können wir sehr gut mit ganz dünnen Kanülen arbeiten. Wir brauchen eigentlich nie Kanülen mit mehr als 3 mm Durchmesser. Das führt dazu, dass der Gewebeschaden durch diese kleinen Kanülen so gering wie möglich ist.
Der letzte Schritt ist die sogenannte High-Definition-Phase. Mit einem thermischen Verfahren werden die Gewebestrukturen behandelt, aus denen die Fettzellen jetzt entfernt sind – man muss sich das wie ein Gewebegerüst vorstellen. Wir verwenden eine Technik auf Radiofrequenzbasis, BodyTite™. Durch die Wärme zieht sich dieses Gitternetz aus Strukturen langsam zusammen und löst in der Folge die Straffung aus.
Sie sehen also: Fettabsaugung ist ein bisschen komplexer, als man sich das immer denkt. Und eine Modulare Fettabsaugung ist nicht nur ein schonendes Verfahren, sondern auch ein sehr gutes gewebestraffendes, hochdefinierendes Verfahren.
Welche Körperbereiche eignen sich für eine Fettabsaugung?
Eine Fettabsaugung kann im Prinzip an allen Körperbereichen durchgeführt werden, an denen lokale Fettdepots stören. In der Regel stehen dabei typische Problemzonen wie Bauch, Reiterhosen, Love Handles, Doppelkinn oder die Männerbrust im Focus. Je nach Ausgangsbefund können auch mehrere Bereiche in einer Operation behandelt werden.
- Bauch
Die Fettabsaugung am Bauch ist eine der beliebtesten Eingriffe. Sie ist möglich bei dem sogenannten subkutanen Fettgewebe, also dem weichen Fettgewebe das direkt unter der Haut liegt und sich greifen lässt. Das sogenannte viszerale Fett, das um Organe liegt, kann mit einer Fettabsaugung nicht entfernt werden. - Hüfte und Taille
Eine Liposuktion an Hüfte bzw. Taille, auch bekannt als „Love Handles“ ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. Der Eingriff kann bei Bedarf in vielen Fällen mit einer Fettbehandlung am Bauch kombiniert werden. - Oberarme
Der Bereich der Oberarme wird in der Regel von Frauen als störend empfunden. Eine Liposuktion kann den Bereich neu formen. Bei den sogenannten Winkearmen kann die Haut bei passender Ausgangslage zusätzlich mit BodyTite Radiofrequenz gestrafft werden. - Rücken und BH-Zone
Ungeliebte Fettzellen am Rücken oder der sogenannten BH-Zone zeigen sich oft bei Frauen. Fettdepots, sich unter dem BH abzeichnen, können mit einer Fettabsaugung schonend entfernt werden. - Oberschenkel
Eine Fettabsaugung am Oberschenkel ist an vielen Bereichen möglich: Den Oberschenkeln innen, den Reiterhosen, dem Übergang zwischen Gesäß und Beinen (Gesäßfalte) und den Knien. Eine Fettabsaugung an den Waden ist eher unüblich, da die Waden primär aus Muskelgewebe bestehen. - Doppelkinn
Die Liposuktion am Doppelkinn entfernt störende Fettdepots. Für eine straffe und formschöne Kinnpartie kann der Eingriff bei passender Ausgangslage mit FaceTite Radiofrequenz kombiniert werden. - Männliche Fettbrust (Gynäkomastie)
Die Gynäkomastie, auch bekannt als sogenannte Männerbrust, kann verschiedene Ursachen haben und sollte individuell behandelt werden. In Frage kommen hier eine Fettabsaugung Männerbrust, eine Brustdrüsenentfernung, eine Bruststraffung mit BodyTite™ oder eine Kombination aus verschiedenen Behandlungen.
Welche Ergebnisse erzielt eine Fettabsaugung (Liposuktion)?
Eine Fettabsaugung entfernt Fettzellen dauerhaft aus einzelnen Körperzonen und verändert dadurch die Körperkontur, nicht das Gewicht. Ein erstes Ergebnis ist kurz nach dem Eingriff erkennbar; das Endergebnis der Liposuktion lässt sich in der Regel 6 bis 9 Monate nach der Operation beurteilen.
- Dauerhaft weniger Fettzellen in den behandelten Zonen
Bei der Liposuktion werden Fettzellen an Bauch, Flanken, Oberschenkeln, Oberarmen, Rücken oder Doppelkinn abgesaugt; an diesen Stellen bilden sie sich nicht neu. Die verbliebenen Fettzellen können jedoch weiterhin Fett einlagern. Voraussetzung für ein stabiles Ergebnis ist deshalb ein ausgeglichenes Verhältnis von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. - Veränderte Kontur statt niedrigerem Gewicht
Nach einer Fettabsaugung wirkt die Silhouette schlanker, das Gewicht auf der Waage verändert sich dagegen kaum. Der Grund: Bei einer Gewichtsabnahme verliert der Körper auch Wasser und Muskelmasse, die deutlich schwerer sind als Fettgewebe. Die Liposuktion entfernt ausschließlich Fettzellen. - Glattere Übergänge zwischen den Körperzonen
Die Fettabsaugung glättet Übergänge zwischen Körperbereichen, etwa zwischen Taille und Hüfte oder an der Innenseite der Oberschenkel. Dr. Rösken saugt dafür schichtweise und dosiert ab, um eingefallene Konturen und Unregelmäßigkeiten zu vermeiden. Entscheidend für ein glattes Ergebnis ist zusätzlich die Elastizität der Haut. - Zusätzliche Hautstraffung bei nachlassender Elastizität
Ist die Hautelastizität vermindert, ergänzt Dr. Rösken die Fettabsaugung um eine Radiofrequenz-Straffung mit BodyTite™ am Körper oder FaceTite™ an Kinn und Hals. Diese Kombination ist als High-Definition-Liposuktion bekannt. Die Kompressionskleidung wird dabei insgesamt acht Wochen getragen statt der sonst üblichen sechs bis acht Wochen am Körper. - Verbessertes Hautbild bei Cellulite
Eine Fettabsaugung beseitigt Cellulite nicht vollständig – dafür gibt es derzeit kein Verfahren. Die Radiofrequenzwärme unter der Haut verändert jedoch das kollagene Fasergerüst und kann das Hautbild sichtbar verbessern. Für ausgeprägte Cellulite steht mit CelluTite ein speziell entwickeltes Verfahren zur Verfügung.
Was leistet eine Fettabsaugung nicht?
Eine Fettabsaugung ist ein formgebender Eingriff und kein Mittel zur Gewichtsreduktion. Die Liposuktion entfernt ausschließlich subkutanes Fettgewebe – also das weiche Fett direkt unter der Haut, das sich mit den Fingern greifen lässt.
- Keine Gewichtsabnahme
Die Silhouette wirkt nach dem Eingriff schlanker, das Gewicht auf der Waage verändert sich kaum. Bei starkem Übergewicht empfiehlt Dr. Rösken zuerst eine Gewichtsabnahme. - Kein Zugriff auf viszerales Fett
Das Fett im Bauchraum um die Organe lässt sich nicht absaugen. Ein fester, vorgewölbter Bauch bei dünner Fettschicht unter der Haut ist keine Indikation für eine Liposuktion. - Keine Hautstraffung durch die Absaugung selbst
Wie straff die Haut danach wirkt, hängt von ihrer Eigenelastizität ab. Aktiv gestrafft wird sie erst durch die ergänzende Radiofrequenz mit BodyTite™ oder FaceTite™. - Keine dauerhafte Figur-Garantie
Die abgesaugten Fettzellen bilden sich nicht neu, die verbliebenen lagern bei erhöhter Kalorienzufuhr weiterhin Fett ein. Ohne ausgeglichene Kalorienbilanz entstehen erneut Fettdepots.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Minderjährigen wird eine Fettabsaugung nicht durchgeführt.
Welche Risiken hat eine Fettabsaugung?
Eine Fettabsaugung ist ein operativer Eingriff, der mit Risiken verbunden ist. In erfahrenen Händen und bei sorgfältiger Indikationsstellung sind schwerwiegende Komplikationen selten. Die meisten Nebenwirkungen sind vorübergehend und Teil des normalen Heilungsverlaufs.
- Regelhafte Begleiterscheinungen
Schwellungen, Blutergüsse und ein muskelkaterähnliches Spannungsgefühl treten nach nahezu jeder Liposuktion auf. Die Beschwerden lassen ab der zweiten Woche deutlich nach, Schwellungen bilden sich über mehrere Wochen bis Monate zurück. Ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im behandelten Bereich ist ebenfalls normal und verschwindet in der Regel innerhalb weniger Wochen bis Monate. - Wundheilung und Flüssigkeitsansammlungen
An den wenige Millimeter großen Einstichstellen sind Infektionen möglich, aber selten. Im abgesaugten Gewebe können sich Flüssigkeitsansammlungen (Serome) bilden, die punktiert werden müssen. Konsequent getragene Kompressionskleidung und die Kontrolltermine in der Praxis senken dieses Risiko deutlich. - Konturunregelmäßigkeiten und Asymmetrien
Wird zu viel, zu oberflächlich oder ungleichmäßig abgesaugt, können Dellen, Stufen oder Seitenunterschiede zurückbleiben. Dr. Rösken saugt deshalb schonend und dosiert ab. Eine Korrektur ist grundsätzlich möglich, frühestens jedoch nach vollständiger Abheilung, also etwa 9 Monate nach dem Ersteingriff. - Seltene, aber ernstzunehmende Komplikationen
Dazu zählen Thrombosen, Embolien sowie Kreislaufbelastungen durch Flüssigkeitsverschiebungen bei großen Absaugmengen. Die ambulante Durchführung im Dämmerschlaf, eine begrenzte Absaugmenge pro Sitzung und frühe Mobilisation nach dem Eingriff halten dieses Risiko gering.
Welche Risiken individuell relevant sind, hängt von Ausgangssituation, Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und den geplanten Behandlungszonen ab. Dr. Rösken bespricht dies im persönlichen Beratungsgespräch und klärt vor jedem Eingriff schriftlich auf.
Was kostet eine Fettabsaugung in München?
Eine Fettabsaugung kostet in der Praxis von Dr. Rösken in München ab 3.500 Euro. Der genaue Preis hängt davon ab, wie viele und wie große Areale behandelt werden und ob die Fettabsaugung mit einer Radiofrequenzstraffung kombiniert wird.
- Fettabsaugung: ab 3.500 Euro
- Radiofrequenzstraffung mit BodyTite™ oder FaceTite™: ab 3.500 Euro
- Fettabsaugung kombiniert mit BodyTite™ oder FaceTite™ (High-Definition-Liposuktion): Kombipreis ab 5.500 Euro, weil Vorbereitung, Narkose und Nachsorge gemeinsam anfallen
Im Behandlungspreis der Fettabsaugung sind folgende Leistungen bereits enthalten:
- Gesetzliche Mehrwertsteuer
- Die ärztliche Leistung für die individuelle Fettabsaugung
- OP-Kosten
- Anästhesie (Dämmerschlaf)
- Eine Kompressionskleidung
- Medizinische Nachsorge
- Ärztliche Kontrolltermine
Mehr Infos zum Thema
Sie wünschen einen Termin oder haben Fragen zu der Fettabsaugung? Wir helfen gerne weiter!
Wer ist für eine Fettabsaugung geeignet?
Die Fettabsaugung eignet sich für volljährige Menschen in normalem bis leicht erhöhtem Gewichtsbereich. Typisch sind hartnäckige Fettpolster, die trotz Sport und gesunder Ernährung bestehen bleiben.
Voraussetzung sind eine gute körperliche Verfassung und ausreichende Hautelastizität.
Wann ist eine Fettabsaugung nicht geeignet?
Die Fettabsaugung ist kein Mittel zur Gewichtsreduktion. Bei starkem Übergewicht sollten zunächst andere Wege gegangen werden. Erst bei stabilem Gewicht kann ein Eingriff sinnvoll in Betracht gezogen werden.
Klare Ausschlusskriterien für eine Fettabsaugung sind Schwangerschaft oder Stillzeit sowie Minderjährigkeit.
Bestehende Vorerkrankungen oder Verletzungen im Behandlungsbereich werden im persönlichen Vorgespräch mit Dr. Rösken individuell bewertet.
Wann ist das Ergebnis der Fettabsaugung sichtbar?
Ein erstes Ergebnis nach einer Fettabsaugung ist bereits kurz nach dem Eingriff sichtbar. Um den Heilungsprozess vollständig abzuschließen, benötigt der Körper deutlich mehr Zeit. Dieser Heilungsprozess verläuft kontinuierlich, wodurch sich das Ergebnis Schritt für Schritt verbessert. Das Endergebnis der Liposuktion ist dann in der Regel 6 bis 9 Monate nach dem Eingriff zu beurteilen.
Wie lange hält das Ergebnis nach dem Fettabsaugen?
Das Ergebnis einer Fettabsaugung hält dauerhaft, solange das Körpergewicht stabil bleibt. Beurteilen lässt es sich in der Regel 6 bis 9 Monate nach dem Eingriff, wenn Schwellungen und Verhärtungen vollständig abgeklungen sind. Danach verändert sich die behandelte Zone nicht mehr durch den Eingriff selbst, sondern nur noch durch Gewichtsschwankungen und den natürlichen Alterungsprozess der Haut. Eine Fettabsaugung ersetzt daher keine dauerhaft ausgeglichene Kalorienbilanz.
Was muss nach einer Fettabsaugung beachtet werden?
Nach einer Fettabsaugung sind vor allem drei Dinge zu beachten: das konsequente Tragen der Kompressionskleidung, die Wahrnehmung der Kontrolltermine und ausreichend Bewegung im Alltag. Schwellungen und Blutergüsse in den ersten Wochen gehören zum normalen Heilungsverlauf.
- Kompressionskleidung
Die Kompressionskleidung reduziert Schwellungen, beugt Blutergüssen vor und hilft dem Gewebe, sich gleichmäßig an die neuen Konturen anzupassen. Getragen wird sie am Körper sechs Wochen, bei ergänzender BodyTite™-Behandlung acht Wochen und am Doppelkinn zwei Wochen – in den ersten beiden Wochen Tag und Nacht, danach tagsüber. - Kontrolltermine
Der erste Kontrolltermin findet am Tag nach der Operation statt. Die Fäden werden nach 10 bis 14 Tagen entfernt. Die weiteren Nachsorgetermine sind fester Bestandteil der Behandlung und ermöglichen es, den Heilungsverlauf zu beurteilen und bei Bedarf frühzeitig zu reagieren. - Körperliche Aktivität
Nach einer Fettabsaugung ist leichte Bewegung erwünscht: Spazierengehen fördert die Durchblutung, und unterstützt den Abbau von Schwellungen. Zu vermeiden sind starke Belastungen in den ersten Tagen. Eingeschränkter Sport ist nach etwa 4 bis 7 Tagen möglich, intensiver Sport nach rund 2 Wochen, Krafttraining im behandelten Bereich nach 8 Wochen. - Sonne und Wärme
Sauna, Solarium und direkte Sonneneinstrahlung sollten in der Heilungsphase gemieden werden, da Wärme Schwellungen verstärkt und die Heilung verzögert. Die kleinen Narben an den Einstichstellen brauchen sechs Monate lang Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. - Gesunde Lebensweise
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit unterstützen den Heilungsprozess. Starke Gewichtsschwankungen beeinflussen das Ergebnis und sollten langfristig vermieden werden, da die verbliebenen Fettzellen weiterhin Fett einlagern können.
Warum Patienten sich für die Fettabsaugung bei Dr. Rösken entscheiden
Wer sich für eine Fettabsaugung entscheidet, wünscht sich Erfahrung, eine ehrliche Einschätzung und eine faire Planung – ohne unnötige Zusatzleistungen und ohne versteckte Kosten. Dr. Rösken steht für genau diese Haltung. Die wichtigsten Gründe im Überblick:
- Realistische Beratung: Dr. Rösken bespricht Ergebnisse ohne beschönigte Idealbilder. Sie erfahren, was eine Fettabsaugung leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und mit welchem Aufwand das Ergebnis verbunden ist. Ihr Anliegen wird dabei stets diskret behandelt.
- Klare Indikationsstellung: Nicht jede Zone eignet sich für eine Fettabsaugung. Dr. Rösken bewertet Hautelastizität, Gewicht und Zielvorstellung realistisch, empfiehlt bei kleineren Fettdepots auch Alternativen wie Kryolipolyse oder Fett-weg-Spritze und rät ab, wo eine Operation nicht die richtige Antwort ist.
- Transparentes Vorgehen: Welche Technik zum Einsatz kommt und warum, klärt Dr. Rösken vor dem Eingriff verständlich. So wissen Sie vor dem Behandlungstag genau, was am OP-Tag passiert und wie die Nachsorge abläuft – ohne Überraschungen.
- Faire Kosten – alles inklusive: Im Preis für die Fettabsaugung enthalten sind die ärztliche Leistung für die Fettabsaugung, OP-Kosten, Anästhesie, Kompressionskleidung, medizinische Nachsorge und Mehrwertsteuer. Auf Wunsch ist eine Finanzierung über unseren Partner medipay möglich.
Mehr Infos zu Kosten finden Sie auf unserer Infoseite Preise.
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Wann ist der beste Zeitpunkt zum Fettabsaugen?
Eine Fettabsaugung ist zu jeder Jahreszeit möglich. Im Sommer sind drei Punkte zu beachten:
- Hitze kann Schwellungen verstärken
- Die frischen Narben benötigen sechs Monate lang Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
- Die Kompressionskleidung wird bei hohen Temperaturen als unangenehmer empfunden. Wer die Kompressionsphase in kühlere Monate legt, hat es in der Regel leichter.
Welche Alternativen zu der Fettabsaugung gibt es?
Als nicht-operative Alternativen zur Fettabsaugung kommen die Kryolipolyse mit CoolSculpting® und die Fett-weg-Spritze (Injektionslipolyse) infrage. Beide eignen sich für kleine, klar abgrenzbare Fettdepots, nicht jedoch für größere Areale oder bei Übergewicht. Das Ergebnis zeigt sich erst nach mehreren Wochen bis Monaten, da der Körper die behandelten Fettzellen nach und nach abbaut.
- Bei der Kryolipolyse mit Coolsculpting® wird das Fettgewebe mit einem Applikator eingesaugt und kontrolliert heruntergekühlt, um einen Fettzelltod auszulösen. Die geschädigten Fettzellen werden in den folgenden Wochen und Monaten vom Körper abgebaut und ausgeschieden. Die Behandlung erfolgt ohne Narkose und ohne Ausfallzeit.
- Bei der Fett-weg-Spritze wird der Wirkstoff Desoxycholsäure gezielt in das Fettgewebe injiziert. Er löst die Fettzellen von innen auf, der Abbau erfolgt anschließend über den natürlichen Stoffwechsel. Je nach Ausgangssituation sind 3 Sitzungen im Abstand von 4-6 Wochen nötig.
Beide Verfahren ersetzen keine Fettabsaugung, sondern decken einen anderen Bereich ab: Sie reduzieren Volumen, formen die Kontur aber nicht aktiv und straffen die Haut nicht. Welches Verfahren geeignet ist, hängt von Größe und Lage des Fettdepots sowie der Hautbeschaffenheit ab. Dr. Rösken empfiehlt bei kleineren Fettdepots ausdrücklich auch die nicht-operativen Alternativen und rät von einer Operation ab, wo sie nicht die richtige Antwort ist.
Wie gefährlich ist eine Fettabsaugung?
Eine Fettabsaugung gilt als risikoarmer Eingriff, wenn Indikation, Absaugmenge und Rahmenbedingungen stimmen. Dr. Rösken entfernt pro Sitzung höchstens 5 Liter Fett und führt die Operation meist ambulant im Dämmerschlaf durch. Schwerwiegende Komplikationen sind selten. Die meisten Nebenwirkungen sind vorübergehend und Teil des normalen Heilungsverlaufs.
- Die Absaugmenge
Je mehr Fett in einer Sitzung entfernt wird, desto stärker wird der Kreislauf durch Flüssigkeitsverschiebungen belastet. Dr. Rösken begrenzt die Menge pro Eingriff und saugt lieber in zwei Sitzungen ab, als das Risiko in einer zu erhöhen. Maßstab für das Ergebnis ist ohnehin die Form, nicht die abgesaugte Menge. - Die Indikationsstellung
Asymmetrien, Konturunregelmäßigkeiten und ein unbefriedigendes Ergebnis gehen selten auf den Eingriff selbst zurück, sondern häufiger darauf, dass er für die jeweilige Ausgangssituation nicht geeignet war. Dr. Rösken bewertet vorab Hautelastizität, Gewicht und Zielvorstellung und rät ab, wo eine Operation nicht die richtige Antwort ist. - Die individuelle Ausgangslage
Vorerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Medikamente und Voroperationen im Behandlungsbereich können das Risiko erhöhen. Sie werden im Vorgespräch erfasst und fließen in die Entscheidung über Narkoseform, Absaugmenge und Zonenauswahl ein.
Werde ich Schmerzen nach dem Fettabsaugen haben?
Wie stark die Beschwerden nach einer Fettabsaugung ausfallen, ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt vor allem von Größe und Anzahl der behandelten Areale ab. Die meisten Patienten beschreiben in den ersten Tagen ein muskelkaterähnliches Spannungsgefühl, das sich mit leichten Schmerzmitteln gut lindern lässt. Ab der dritten Woche sind die meisten weitgehend beschwerdefrei.
In vielen Fällen verlauft der Schmerzverlauf nach einer Fettabsaugung wie folgt:
- Erste Tage
Häufig ein Druck- oder Spannungsgefühl, vergleichbar mit einem intensiven Muskelkater. Manche Patienten kommen ohne Schmerzmittel aus, bei anderen reichen leichte Präparate. Schwellungen und Blutergüsse in den behandelten Zonen sind normal. - 1. bis 2. Woche
Die Beschwerden lassen in der Regel deutlich nach, Bewegungen fallen zunehmend leichter. Bei größeren Arealen hält das Spannungsgefühl meist länger an als bei kleinen. - Ab der 3. Woche
Die meisten Patienten sind weitgehend beschwerdefrei und im Alltag wieder normal aktiv. Ein Taubheitsgefühl im Behandlungsbereich kann noch mehrere Wochen bestehen, ist aber nicht schmerzhaft.
Der Eingriff selbst ist schmerzfrei: Die Fettabsaugung erfolgt im Dämmerschlaf, zusätzlich wird das gesamte Behandlungsgebiet mit der Tumeszenzlösung örtlich betäubt. Diese Lösung aus Kochsalz und einem örtlichen Betäubungsmittel wirkt über den Eingriff hinaus und trägt dazu bei, dass die ersten Stunden nach der Operation meist beschwerdearm verlaufen. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht erforderlich.
Werden Narben nach der Fettabsaugung entstehen?
Nach einer Fettabsaugung können kleine Narben entstehen – diese sind jedoch in der Regel sehr unauffällig. Bei der Liposuktion setzt der Facharzt winzige Hautschnitte, um die feinen Kanülen in das Fettgewebe einzuführen.
Infos zu der Narbenbildung nach der Liposution:
- Größe: In der Regel nur 2–4 Millimeter lang
- Farbe: Anfangs leicht gerötet, verblassen im Laufe der Heilung
- Sichtbarkeit: Nach vollständiger Abheilung oft kaum erkennbar
Fazit: Die Schnitte der Narben sind meist nur wenige Millimeter groß und nach vollständiger Abheilung nahezu unsichtbar
Wie kann ich die Narbenheilung nach Fettabsaugung unterstützen?
Die Narbenheilung nach einer Fettabsaugung lässt sich durch konsequenten UV-Schutz, ärztlich empfohlene Silikongele oder Narbencremes und den Verzicht auf mechanische Reizung unterstützen. Die Pflege beginnt, sobald die Wunden verschlossen sind. Wie stark eine Narbe ausfällt, hängt außerdem vom Hauttyp und der individuellen Wundheilung ab. Diese Faktoren lassen sich nicht beeinflussen.
Werde ich durch die Fettabsaugung abnehmen?
Eine Fettabsaugung führt zu keiner nennenswerten Gewichtsabnahme, verändert aber sichtbar die Körperform. Der Grund liegt im Gewicht der Gewebearten: Bei einer Diät verliert der Körper auch Wasser und Muskelmasse, die deutlich schwerer sind als Fettgewebe. Die Liposuktion entfernt ausschließlich Fettzellen, deshalb zeigt sich die Veränderung an der Kontur und an der Kleidergröße, kaum jedoch auf der Waage.
Kann Fett sich nach dem Absaugen wieder bilden?
Die bei einer Fettabsaugung entfernten Fettzellen bilden sich nicht neu, da der Körper nach Abschluss des Wachstums keine neuen Fettzellen mehr anlegt. Die in der Zone verbliebenen Fettzellen können jedoch weiterhin Fett einlagern und sich vergrößern. Bei einer Gewichtszunahme nach dem Eingriff verteilt sich das Fett deshalb stärker auf die nicht behandelten Körperregionen, wodurch sich die Proportionen verschieben können.
Verbessert eine Fettabsaugung Cellulite?
Eine Fettabsaugung kann das Hautbild bei Cellulite verbessern, beseitigt die Dellen aber nicht. Grund ist die Ursache: Cellulite entsteht durch Bindegewebsstränge, die die Haut nach innen ziehen, während sich Fettgewebe dazwischen nach außen wölbt. Die Absaugung reduziert das Fettvolumen, an den Bindegewebssträngen selbst ändert sie nichts.
- Was die Radiofrequenz zusätzlich bewirkt
Wird die Fettabsaugung mit BodyTite™-Radiofrequenz kombiniert, wird Wärme gezielt unter der Haut abgegeben. Diese verändert das kollagene Fasergerüst und regt die Neubildung von Kollagen an. Dadurch legt sich die Haut gleichmäßiger an die neue Kontur an und das Hautbild wirkt glatter als nach einer reinen Absaugung. - CelluTite™ als gezieltes Verfahren
Für ausgeprägte Cellulite steht mit CelluTite ein speziell dafür entwickeltes Radiofrequenzverfahren zur Verfügung. Es setzt direkt an den verkürzten Bindegewebssträngen an, statt nur Fett zu reduzieren. Ob es im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Ausprägung und Hautbeschaffenheit ab. - Realistische Erwartung
Kein derzeit verfügbares Verfahren lässt Cellulite vollständig verschwinden – weder Fettabsaugung noch Radiofrequenz, Massage oder Cremes. Erreichbar ist eine sichtbare Verbesserung des Hautbildes, keine vollständig glatte Haut.
Welche Narkose wird bei einer Liposuktion angewendet?
In der Regel führen wir eine Fettabsaugung im Dämmerschlaf unter anästhetischer Aufsicht durch. Die Patienten sind dadurch schnell wach und fit. Nach der Abholung von einer Begleitperson können sie bis zum Kontrolltermin am Tag nach der OP dann nach Hause gehen.
Eine Vollnarkose ist bei einer Liposuktion in der Regel nicht nötig. Denn eine Fettabsaugung unter Vollnarkose würde den Körper unnötig belasten und wäre für die Durchführung des Eingriffs nicht hilfreich. Wenn eine Vollnarkose individuell sinnvoll oder gewünscht wird, entscheiden wir dies selbstverständlich in Absprache mit dem Patienten.
Eine Lokalanästhesie wird immer gesetzt. Hierbei wird in Vorbereitung der Fettabsaugung das gesamte Gewebe mit einem Gemisch aus Kochsalzlösung und Lokalanästhetikum behandelt. Der Patient verspürt dadurch keine Schmerzen und die Fettzellen saugen sich mit dem Gemisch voll und lösen sich leichter aus dem Bindegewebe.
Wo kann ich Vorher-Nachher Bilder von durchgeführten Liposuktionen sehen?
Laut §11 Abs.1 HWG ist es Ärzten leider nicht erlaubt, Vorher-Nachher-Bilder von durchgeführten Operationen online auf der Webseite zu veröffentlichen.
Sehr gerne informiert Dr. Rösken Sie jedoch im persönlichen Beratungsgespräch über erfolgte Eingriffe und zeigt Ihnen Vorher-Nachher-Bilder von Fettreduktionen an zum Beispiel Bauch, Taille, Doppelkinn oder der männlichen Fettbrust bei Gynäkomastie.
Selbstverständlich werden bei diesen Bildern die Persönlichkeitsrechte unserer Patientinnen und Patienten gewahrt.
Sehr gerne können Sie auch in Bewertungen auf Jameda, Google und anderen Bewertungsportalen zahlreiche Vorher-Nachher-Berichte über erfolgte Liposuktionen lesen.
Warum ist Kompressionskleidung nach dem Fettabsaugen wichtig?
Das Tragen der Kompressionskleidung ist ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil einer Fettabsaugung. Sie rundet den eigentlichen Eingriff ab und optimiert das Operationsergebnis. Doch warum ist das so und wie lange muss die Kompressionskleidung getragen werden?
Kompressionskleidung bietet während der Heilungszeit Halt, damit das operierte Gewebe sich stabilisieren kann und die Konturen der betroffenen Stellen optimal geformt werden können. Vereinfacht gesagt, sorgt die Kompression dafür, dass die Haut schön glatt und eben verheilt. Zudem beugt sie der Entstehung von Blutergüssen und Narben vor.
Wir verwenden Qualitätskompression und vertrauen hierfür auf die Firma Lipoelastic.
Wie lange wird die Kompression nach einer Fettabsaugung getragen?
In den ersten zwei Wochen nach der Fettabsaugung wird die Kompressionskleidung konsequent getragen – Tag und Nacht. Ab der dritten Woche genügt das Tragen tagsüber; nachts kann die Kompression abgelegt werden.
Bei einer Fettabsaugung in Kombination mit BodyTite™-Radiofrequenz (High-Definition-Liposuktion) verlängert sich die Tragezeit auf insgesamt acht Wochen, da die Radiofrequenzbehandlung eine intensivere Geweberegeneration anregt.
Wann ist man wieder fit nach dem Fettabsaugen?
Nach einer Fettabsaugung ist man in der Regel sehr schnell wieder fit. Dennoch sollte in den ersten Tagen nach der Operation eine Mehrdurchblutung verhindert werden, da diese Schwellung fördern und die Wundheilung verlangsamen kann.
Daher sollte man sich nach der Liposuktion auf jeden Fall ein wenig Ruhe gönnen und sich schonen.
Eingeschränkt Sport
Sport ist nach ca. 4 bis 7 Tagen eingeschränkt und im Rahmen des persönlichen Fitnesslevel möglich.
Intensiver Sport
Allgemeine intensive sportliche Aktivitäten können nach ca. 2 Wochen erfolgen.
Kraftübungen im behandelten Bereich sind nach 8 Wochen möglich.
Arbeitsfähigkeit
Die Rückkehr an den Arbeitsplatz hängt von den Anforderungen dort ab. Die Spanne liegt zwischen 1 bis 7 Tagen. Dr. Rösken empfiehlt in der Regel 2-3 Tage Urlaub einzuplanen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu der Fettabsaugung in München
Patientenstimmen – Erfahrungen mit Facharzt Dr. Rösken
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Terminvereinbarung
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Ihr erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München hilft Ihnen gerne weiter und steht Ihnen bei Fragen rund um das Thema Fettentfernung zur Seite.
Anreise zur unserer Praxis in der Münchner Altstadt
Unsere Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Tal 13 liegt im Herzen der Münchner Altstadt, direkt zwischen Marienplatz und Isartor. Sie erreichen uns bequem auf mehreren Wegen:
- Mit U-Bahn und S-Bahn:
Die Haltestellen Marienplatz und Isartor sind jeweils rund fünf Gehminuten entfernt. - Mit dem Auto:
Parkmöglichkeiten finden Sie in den Bavaria Parkgaragen Hofbräuhaus im Thomas-Wimmer-Ring 9, wenige Gehminuten zu Fuß von der Praxis. - Zu Fuß:
Vom Marienplatz aus erreichen Sie unsere Praxis in wenigen Minuten entlang des Tals.
Für auswärtige Patienten empfehlen wir gerne ein Hotel in Laufweite – so lässt sich der Termin entspannt mit einem Aufenthalt in München verbinden.
Geprüfter Inhalt
Dieser Text wurde sorgfältig erstellt, um Lesern wertvolle Informationen zu bieten. Er soll bereits im Vorfeld eines Beratungsgesprächs über den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen sowie anfallende Kosten aufklären.
Bitte beachten Sie jedoch, dass die Inhalte dieser Seite keine ärztliche Fachberatung ersetzen können.
Die Informationen beruhen auf aktuellen medizinischen und rechtlichen Standards und wurden durch Dr. med. Frank Rösken, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie vor der Veröffentlichung geprüft und verifiziert.
Zuletzt geprüft durch Dr. Rösken am 15.09.2026.
Mehr Infos zu Lebenslauf, wissenschaftliche Publikationen und Mitgliedschaften in Fachverbänden finden Sie unter Lebenslauf Dr. Rösken.









