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Ist eine Hyaluron-Unterspritzung gefährlich?

Fadenlift oder Facelift?
Welche Methode ist am besten für mich geeignet?

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Fadenlift oder Facelift?
Methoden der Gesichtsstraffung im Vergleich

• Sowohl Fadenlift als auch Facelift dienen der Hautstraffung im Gesicht.
• Das Fadenlift ist eine schonende, minimalinvasive Methode mit feinen, selbstauflösenden Fäden.
• Das Facelift bezeichnet eine operative Gesichtsstraffung mit dauerhaftem Lifting-Effekt.
• Hautzustand und Wunschergebnis bestimmen, welches Verfahren besser geeignet ist.

Sie wünschen sich eine straffere, frischere Gesichtskontur, sind aber unsicher, ob für Sie eher ein Fadenlift oder ein Facelift infrage kommt? Beide Verfahren gehören zu den etablierten Methoden der Gesichtsverjüngung: Während das Fadenlifting keine OP erfordert, wird das Facelift mit einem chirurgischen Eingriff durchgeführt.

Welche Methode der Gesichtsstraffung sinnvoll ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Im Folgenden erfahren Sie, worin sich Fadenlift und Facelift unterscheiden und welche Vor- und Nachteile beide Verfahren haben.

Wann ist das Fadenlift eine Alternative zum Facelift?

Ein Fadenlift kann in bestimmten Situationen eine sinnvolle Alternative zum Facelift sein – vor allem dann, wenn die Zeichen der Haut- und Gewebeerschlaffung noch nicht allzu weit fortgeschritten sind.

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Geignet ist ein Fadenlift insbesondere bei:

  • leichten bis moderaten Konturverlusten im Mittel- und Untergesicht
  • beginnenden Hängebäckchen
  • leicht abgesunkenen Wangen
  • eine unscharfe Kieferkontur ohne ausgeprägten Hautüberschuss

In diesen Fällen lässt sich das Gewebe mit Hilfe von Zugfäden stabilisieren und anheben, ohne größere Schnitte setzen zu müssen.

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Für viele Patientinnen und Patienten spricht außerdem:

  • Wunsch nach einer möglichst schonenden Behandlung
  • keine Vollnarkose
  • kürzere Ausfallzeit als beim chirurgischen Facelift
  • keine oder kaum sichtbare Narben

Damit kann das Fadenlift eine Art Zwischenstufe darstellen: stärkerer Straffungseffekt als bei alleiniger Faltenunterspritzung, aber weniger invasiv als ein klassisches Facelift.

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Wo das Fadenlift an Grenzen stößt:

  • ausgeprägter Hautüberschuss
  • tiefe Falten
  • stark abgesunkene Regionen, etwa im Hals- oder Untergesichtsbereich

In solchen Fällen bietet ein chirurgisches Facelift meist die verlässlichere und länger anhaltende Lösung. Eine sorgfältige Untersuchung und persönliche Beratung ist daher entscheidend, um realistisch beurteilen zu können, ob ein Fadenlift in Ihrem individuellen Fall als Alternative zum Facelift infrage kommt.

Fadenlifting: Sanftes Facelift ohne OP

Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren zur Gesichtsstraffung ohne klassische Operation. Über feine Kanülen werden resorbierbare Fäden in die Unterhaut eingebracht, die das Gewebe stützen und anheben. Neben dem sofort sichtbaren Hebeeffekt regen die Fäden die Kollagenbildung an, sodass die Hautstruktur langfristig fester und glatter wirken kann.

Besonders häufig wird das Fadenlifting eingesetzt:

  • nachlassender Straffheit im Wangenbereich
  • moderat berhängendem Hautgewebe oberhalb des Unterkiefers (Hängebacken)
  • Doppelkinn behandeln
  • schwachem Bindegewebe im Halsbereich
  • abgesunkenen oder flach wirkenden Augenbrauen

Wie funktioniert das Fadenlifting?

Vor der Behandlung werden die zu straffenden Areale im Gesicht sorgfältig geplant und angezeichnet. Anschließend wird eine lokale Betäubung in die zu behandelnden Bereiche injiziert. Danach werden die Fäden gezielt mit feinen Kanülen unter die Haut eingebracht.

Die Fäden besitzen kleine Widerhaken, die sich im Gewebe verankern. In den Monaten nach der Behandlung bildet der Körper rund um die Fäden neues Kollagen, sodass ein natürliches Stützgerüst entsteht.

Nach der Behandlung können vorübergehend ein Druckgefühl, Schwellungen oder Rötungen auftreten. Diese klingen in der Regel von selbst wieder ab.

Die verwendeten Fäden lösen sich nach einigen Monaten langsam auf, sodass keine dauerhaften Fremdkörper im Gewebe verbleiben. Der Lifting-Effekt beruht vor allem auf dem neu gebildeten Kollagengerüst. Je nach Hautzustand hält das Ergebnis im Durchschnitt bis zu etwa 2 Jahre an und nimmt im Rahmen der natürlichen Hautalterung nach und nach wieder ab.

Vor- und Nachteile vom Fadenlifting

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Vorteile Fadenlifting

  • Kein großer Hautschnitt, in der Regel nur kleine Einstichstellen
  • Behandlung wird in lokaler Betäubung ambulant durchführbar
  • Kurze Erholungszeit, Alltag oft nach kurzer Zeit wieder möglich
  • Keine Narben 
  • Ergebnis wirkt natürlicher als bei stark ausgeprägten, chirurgischen Veränderungen
  • Gut mit anderen Behandlungen kombinierbar (z. B. Filler, Biostimulatoren)
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Nachteile und Grenzen vom Fadenlifting

  • Wirkt vor allem bei leichter bis moderater Gewebeerschlaffung
  • Kein Ersatz für ein klassisches Facelift bei starkem Hautüberschuss
  • Haltbarkeit des Effekts begrenzt 
  • Mögliche Nebenwirkungen wie Schwellungen, blaue Flecken, vorübergehende Asymmetrien oder das Tastbarsein einzelner Fäden
  • In seltenen Fällen Komplikationen wie Infektionen oder Fadenwanderungen möglich

Ob ein Fadenlifting sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Hautzustand, der Ausprägung der Erschlaffung und den Erwartungen an das Ergebnis ab.

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Facelift: Chirurgische Gesichtsstraffung mit länger anhaltendem Effekt

Unter einem Facelift versteht man eine operative Methode zur Verjüngung des Gesichts. Dabei werden erschlaffte Haut und abgesunkenes Gewebe angehoben und neu positioniert. Ziel ist es, Konturen im Mittel- und Untergesicht sowie am Hals wieder klarer zu definieren und eine verjüngte, aber natürliche Ausstrahlung zu erreichen.

Welche Facelift-Formen gibt es?

Ein Facelift ist kein fest umrissener Standard-Eingriff, sondern ein Sammelbegriff für unterschiedliche Operations- und Schnitttechniken. Hinter Bezeichnungen wie klassisches Facelift, Mini-Lift, Midface-Lift, S-Lift, SMAS-Facelift oder Deep-Plane-Facelift können je nach Arzt verschiedene Vorgehensweisen stehen.

Umso wichtiger ist es, genau zu klären: Welche Technik wird in meinem Fall angewendet und welches Ergebnis ist damit realistisch erreichbar?

Welche Facelift-Technik wird in unserer Praxis angewendet?

In unserer Praxis wird das Facelift in der Regel als S-Lift mit SMAS-Technik durchgeführt. Dabei werden nicht nur die oberflächliche Haut, sondern auch die tieferen Haltestrukturen (SMAS) gestrafft und neu positioniert. So können verschiedene Bereiche wie Wangen, Kinnlinie und Hals gezielt verbessert werden, bei Bedarf auch mehrere Bereiche in einem Eingriff.

Warum Erfahrung beim Facelift entscheidend ist

Ein Facelift ist immer eine anspruchsvolle Operation. Für ein sicheres Vorgehen und ein natürlich wirkendes Ergebnis sind Erfahrung, detailliertes anatomisches Wissen und operatives Know-how des behandelnden Arztes entscheidend – sowohl bei der Planung der individuellen Methode als auch bei der Durchführung im OP.

Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Gesichtschirurgie kann Dr. Rösken sehr gut einschätzen, welche Facelift-Technik in Ihrer Situation sinnvoll ist. Diese Erfahrung fließt in jede Planung ein. Immer mit dem Ziel, eine Lösung zu finden, die medizinisch stimmig, sicher und zu Ihrem individuellen Befund passt.

Wie funktioniert das Facelift?

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Planung und Vorbereitung

Vor einem Facelift werden die zu straffenden Gesichts- und Halsbereiche genau analysiert. Dabei beurteilt der Chirurg Hautqualität, Gewebelockerung und Gesichtskonturen und zeichnet die geplante Schnittführung sorgfältig an. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf.

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Operative Technik

Nach Einleiten der Narkose setzt Dr. Rösken feine Hautschnitte, meist vor und hinter dem Ohr, je nach Technik teilweise bis in den Haaransatz. Über diese Zugänge wird die Haut vorsichtig von den tieferliegenden Strukturen gelöst.

Anschließend werden die Haltestrukturen des Gesichts (zum Beispiel das SMAS) gestrafft und in eine neue, anatomisch stimmige Position gebracht. Erst danach wird die darüberliegende Haut spannungsarm geglättet, überschüssige Haut entfernt und die Schnitte mit feinen Nähten verschlossen.

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Direkt nach der Operation

Nach dem Facelift können vorübergehend Schwellungen, Spannungsgefühl oder Blutergüsse auftreten. Diese klingen in den folgenden Tagen bis Wochen allmählich ab. Nach der Operation wird für zwei Wochen eine spezielle Kompressionsmaske getragen. Sie hilft, Schwellungen zu reduzieren, das Gewebe zu stützen und das Operationsergebnis zu stabilisieren.

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Narben und Haltbarkeit des Ergebnisse

Die Narben werden so platziert, dass sie später meist gut kaschiert werden können – etwa im Haaransatz oder in natürlichen Hautfalten vor und hinter dem Ohr.

Das Ergebnis eines Facelifts ist langfristig angelegt und verbessert die Gesichtskonturen über viele Jahre. Dennoch setzt sich die natürliche Haut- und Gewebealterung fort, sodass sich der Effekt im Laufe der Zeit langsam wieder etwas abschwächt.

Wann sind Fadenlift und Facelift generell nicht geeignet?

Bestehen bestimmte Vorerkrankungen, ist sowohl von einem Fadenlifting als auch von einem Facelifting in der Regel abzuraten. Dazu gehören Autoimmunerkrankungen, entzündliche Hauterkrankungen sowie eine ausgeprägte Neigung zu verstärkter Narbenbildung. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit werden Fadenlift und Facelift von Experten üblicherweise nicht empfohlen.

Beim Facelift kommt zusätzlich hinzu, dass der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt wird. Deshalb müssen insbesondere Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere bestehende Krankheiten, die das Operations- und Narkoserisiko erhöhen können, sorgfältig berücksichtigt werden.

Morpheus8™ – Alternative Behandlung zur schonenden Hautstraffung ohne Operation

Morpheus8™ ist eine moderne, minimalinvasive Behandlung zur Hautstraffung. Dabei werden feine Mikronadeln mit Radiofrequenzenergie kombiniert. Die Energie wirkt gezielt in der Tiefe der Haut und regt dort die Bildung von Kollagen und Elastin an. Das Gewebe wird dadurch fester und dichter.

Besonders gut eignet sich Morpheus8™ für die Behandlung der unteren Wangenpartie. Die Methode kann diese Region sanft formen und straffen – zum Beispiel bei beginnenden Hängebäckchen oder einer weicher werdenden Kinnlinie.

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Alternative zum Facelift ohne Schnitt und Narbe

Im Unterschied zum klassischen Facelift ist Morpheus8™ kein operativer Eingriff. Es entstehen keine Schnitte, und es wird keine Haut entfernt. Die Ausfallzeit ist in der Regel kurz. Meist treten nur leichte Rötungen oder Schwellungen auf, die rasch abklingen.

Die Behandlung eignet sich vor allem bei leichter bis moderater Hauterschlaffung – also dann, wenn die Gesichtskonturen nachlassen, ein Fadenlifting oder chirurgisches Facelift aber noch nicht notwendig oder gewünscht ist.

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Alternative zum Fadenlift: Hautstraffung durch natürlichen Kollagenaufbau

Im Vergleich zum Fadenlifting bewirkt Morpheus8™ eine flächige Straffung der Haut durch Bildung des körpereigenen Wirkstoffes Kollagen. Es entsteht kein Fadenzug an bestimmten Punkten. Auch verbleibt kein Fremdmaterial in der Haut. In der regel sind 3 Sitzungen im Absatnd von 4-6 Wochen notwendig.

Die Behandlung eignet sich vor allem bei beginneder Hauterschlaffung wenn Wangen und Kinnlinie beginenn nach unten zu sacken und dadurch an Form verlieren. Zur Verstärkung des Ergebnisses kann die behandlung ergönzend zum fadenliftin eingesetzt werden.

Entscheidungshilfe: Wie finden Sie die passende Methode zur Gesichtsstraffung?

Welche Methode der Gesichtsstraffung, ob Fadenlift, Facelift oder ein anderes Verfahren, für Sie in Frage kommt, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von:

  • Ausprägung Ihrer Gesichtsfalten und abgesunkenen Konturen
  • Hautbeschaffenheit und Elastizität der Haut
  • Ihrer individuellen gesundheitlichen Situation
  • der Frage, wie viele Ausfallzeiten Sie einplanen können und möchten
  • Ihrer persönlichen Behandlungsvorliebe (operativ oder nicht-operativ)
  • Ihren finanziellen Möglichkeiten

In einem persönlichen Beratungsgespräch nimmt sich Dr. Rösken bewusst Zeit, um gemeinsam mit Ihnen herauszuarbeiten, welche Form der Gesichtsstraffung in Ihrer Situation sinnvoll ist. Dabei werden die in Frage kommenden Techniken, der genaue Ablauf der Behandlung sowie die zu erwartenden Kosten ausführlich erläutert.

Fazit: Die richtige Methode ist immer individuell

Ob Fadenlift oder Facelift – am Ende geht es nicht um die „eine richtige“ Methode, sondern um den Weg, der am besten zu Ihrem Gesicht, Ihrem Lebensstil und Ihren Erwartungen passt. Moderne Techniken erlauben heute sehr natürliche Ergebnisse, wenn sie mit Augenmaß geplant und individuell angewendet werden.

Im persönlichen Beratungsgespräch können wir gemeinsam in Ruhe besprechen, was Sie stört, welches Ergebnis Sie sich wünschen und welche Behandlungsschritte dafür sinnvoll sind. So entsteht ein maßgeschneidertes Konzept, das Ihre Gesichtszüge erhält und Ihnen eine frischere, harmonischere Ausstrahlung verleiht.

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​Geprüfter Inhalt

Dieser Text wurde sorgfältig erstellt, um Lesern wertvolle Informationen zu bieten. Er soll bereits im Vorfeld eines Beratungsgesprächs über den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen sowie anfallende Kosten aufklären.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Inhalte dieser Seite keine ärztliche Fachberatung ersetzen können.

Die Informationen beruhen auf aktuellen medizinischen und rechtlichen Standards und wurden durch Dr. med. Frank Rösken, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie vor der Veröffentlichung geprüft und verifiziert.

Mehr Infos zu Lebenslauf, wissenschaftliche Publikationen und Mitgliedschaften in Fachverbänden finden Sie unter Lebenslauf Dr. Rösken.

 

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